Schamanenstube 22 Sep 2008 04:47 pm

Das vorläufige Ende des Orakelsees

Hoi Ihr Lieben!

Orakel Kugel taucht ab

Die blaue Kugel des Orakelsees taucht ab in die Tiefen des Sees. Der Orakelsee schliesst in dieser Form seine Tore.

Eine neue Art Orakel, diesmal allerdings ohne menschliche Vollbetreuung wird es sicher geben. Die Schamanenstube überlegt sich etwas.

Tut mir leid für all die lieben Menschen, die das Orakel schätzten und es ihnen ein wenig auf ihrem Weg helfen konnte. Die neue, “grüne” Schamanenstube kann den See nicht mehr tragen. Die Schamenenstube bedauert diesen Entscheid.

*smile*
Wanderer

Schamanische Heilung 05 Sep 2008 10:31 am

Wunschbrunnen

Der Wunschbrunnen

Der Wunschbrunnen der Schamanenstube erlaubt es allen Besuchern, einen Wunsch in den Brunnen zu geben: Dein Wunsch schwebt erst über dem Brunnen und gewinnt an Kraft. Kaum berührt er das Wasser, bekommt er Klarheit und zusätzliche Energie. Dein Wunsch versinkt im Brunnen und wandelt sich in Realität. Hat Dein Wunsch all das bekommen, was er zum wahr werden benötigt, steigt er auf, in glitzernder Erfüllung.

Wunschbrunnen klein Die Kugel des Wunschbrunnens Wunschbrunnen block Wunschbrunnen Banner

Schamanenstube 27 Aug 2008 02:26 pm

Gratis Trommel CD

Ich freu mich, unser Lehrmittel “schamanisches Reisen” vorzustellen und Euch gratis zur Verfügung zu stellen:

Schamanische Reise MP3 Schamanische Reise Gratis MP3

Die Schamanenstube lehrt in ihren Seminaren das schamanische Reisen. Manch einer hat keine eigene Trommel und bedient sich der Stereoanlage oder des MP3-Players. Unser Lehrmittel “Schamanische Reise unter der Donnertrommel” soll die Seminare begleiten. Die CD haben wir dafür produziert. Sie ist kostenfrei zu benutzen, allerdings lehnen wir jedwelche Haftung für ihren Gebrauch ab. Gerenell raten wir von der Verwendung ab.

Die Gratis-CD kann für den Eigengebrauch von allen benutzt werden, die schamanisch reisen können, auf eigene Verantwortung hin.

Inhalt:
1. Vier Glockenschläge zur Positionierung
2. 6 mal 2 Rufsignale für die Geister (Himmelsrichtungen plus oben und unten)
3. Herzerwachen und Schutzkreis
4. Vier Schläge der Donnertrommel: Auftakt
5. 30 Sekunden Herzschlag
6. 21 Minuten schamanischer Trommelschlag
7. Rückholung

Download des MP3 Files (24 MB):

Mirror des MP3 Files:

Hinweise zur CD: (PDF 91 KB):

Weitere Informationen zur CD finden sich in der Schamanenstube.

Ich wünsch Euch viel Freude damit und hoffe, dem einen oder anderen damit etwas Nützliches zur Verfügung zu stellen.

Schamanismus 20 Aug 2008 04:37 pm

Die kleinen Freuden des Räucherns

Räucherwaren

Das kleine ergatterte Apothekergestell in einem Brockenhaus letzte Woche mit Sonja ist fertig. Ich habs abgeschliffen und neu bemalt, in meinen Farben: grün-weiss.

Es hängt direkt hinter mir und ich kann einfach nach hinten hochlangen, um in der Stube zu räuchern. Aus die Zeit der 10 Apothekerflaschen auf dem Stubentisch, alles geordnet und für den Einsatz einfach da: meine zwei Zuckerzangen, die ich fürs Rumschieben der Räucherungen brauch hängen links und recht. Die Schubladen sind vollgestopft mit je 6 Rechaudkernzen.

Meine Standard-Dinge im Gestell von links nach rechts: Wachholder, Opponitzer Harz, Alant, Styrax und zweimal weisser Salbei.

Ich finds super!
*froi*

Schamanenstube 20 Aug 2008 04:36 pm

Offenlegung des Seminarangebots

Sonja und ich haben uns entschieden, mehr Informationen über unsere in der Schamanenstube angepriesenen Seminare nach aussen zu tragen. Bislang haben wir das aus Gründen des Kopierschutzes nicht gemacht. Doch jetzt finden wir, unsere Kunden haben es viel leichter, wenn wir es dennoch machen.

Hier unsere Übersicht:

Seminar Schamanisches Reisen

Schamanisches Reisen

Das Seminar schamanisches Reisen besteht aus verschiedenen Blöcken. Zum einen lehren wir Dir, Dich auf eine Reise vorzubereiten. Wir reinigen uns z.B. auf spezielle Arten, bevor wir den Geistern begegnen.

Unterstützt durch Trommelsound ab Deiner Stereoanlage oder Deinem MP3-Player, oder über den Computer, vermitteln wir Dir aus unserem grossem Repertoir Techniken, Deine erste schamanische Reise selbst zu tun. Du verlässt die alltägliche Welt und tauchst ein in eine der sogenannten schamanischen Unterwelten.

Schamanisches Trommeln

Ist der erste grosse Schritt geschafft und Du kannst die Anderswelten bereisen, widmen wir uns den Begegnungen mit Deinem(n) Kraftier(en) und lernen sie besser kennen. Wir nutzen alle Sinne für diese Begegnungen, das Tasten, das Hören, das Riechen, das Schmecken und natürlich das Sehen. Dein Krafttier wird auf Deinen Reisen und natürlich auch in dieser Welt Dein ständiger Begleiter sein. In Gesprächen mit ihm erörterst Du Deine innersten Gefühle und kommt nach und nach neue Wege gezeigt, wie vieles einfacher wird. Die Krönung des Kennenlernens Deines Krafttiers schliessen wir in einer besonderen Art der Hingabe ab: dem Krafttiertanz.

Weiter führt Dich Dein Krafttier in den unteren Anderswelten erst einmal etwas umher. Wir besuchen Deinen Kraftplatz und und weitere Ort, die Dein Auskennen in Deiner Geistwelt wichtig sind.

Wir lehren Dich Wege, von den unteren Anderswelten in die oberen zu gelangen. Wir erkunden mit Dir Deine Wege und zeigen Dir, wo Du in einer oberen Anderswelt einen oder mehrere Lehrer findest. Du lernst, mit der Lehrperson zu kommunizieren und Antworten auf Deine Fragen zu erhalten.

Das Seminar wird mit einer schamanischen Zerstückelung abgeschlossen.

Die Dauer des Seminars ist unterschiedlich. Der Knackpunkt ist der richtige Trancezustand für die Reise. Jeder Mensch ist da etwas anders und so geht es beim einen etwas länger, beim anderen ist die richtige Tiefe schneller gefunden. In diesem Seminar begegnet man vielen eigenen Dingen, wie Ängsten und weiteren tief verborgen geglaubten Regungen. Je nach Intensivität geht die Verarbeitung der Erlebnisse länger. Wir stehen Dir in dieser Zeit mit unserer Herzenskraft bei und geleiten Dich sicher durch Deine Schatten.

Seminar Schamanische Kraft

Schamanische Kraft

Das Seminar “schamanische Kraft” befasst sich mit vielen schamanischen Techniken, die einen fest in sein Leben bringen, einem kraftvoll dastehen lassen und einen in einen “Fluss des Lebens” bringt, auf welchem einem einfach alles nur noch zufliesst.

Der Weg dahin führt durch das Zuhause, das man sich schafft in seinem Leben: wir nennen es das Seelenhaus. Das wird geputzt, durchgelüftet und ein Helfer wird gefunden, der auf das Haus aufpasst.
An diesem sicheren Ort bringst Du auch Deine Gefässe der Kraft, die Du jederzeit mit speziellen Reisen wieder füllen kannst und Dich so stets ausgewogen mit Deinen Kräften in Dein Leben stürzen kannst.
Du kommst in Deine Mitte, findest Deine Chakrentiere und gehst Dir mit Hilfe Deiner Krafttiere weitere Verbündete finden, aus dem, woraus Du entstanden bist: aus Deinen Ahnenlinien. Mit einem speziellen Ritual der Ahnenspirale verbindest Du Dich mit der Kraft all derer, aus denen Du hervorkommst.

Du lernst, Kraftobjekte herzustellen, die Du in der alltäglichen Wirklichkeit benutzt, um Deine eigene Kraft voll aufzubauen und wirken zu lassen.

Deine Kraft wird vervollständigt durch das Zusammenführen aller Teile, aus denen Du bestehst. Du lernst, eigene Seelenteile zu finden und befasst Dich intensiv mit deren Integrationsarbeit.

Seminar mittlere Welten

Die Mittelwelten

Wir lernen uns sicher in die mittleren Welten zu begeben und uns dort richtig zu bewegen. Wir beschäftigen uns mit Naturgeistern: wir begegnen Baumgeistern, Berggeistern, Pflanzengeistern und Steingeistern.

Wir erleben, wie unser Vermitteln in den mittleren Anderswelten direkten Einfluss auf den Alltag hat und beginnen, die Welt als belebt zu sehen, mit allem, was da ist.

Reisen zum Hausgeist Deiner Wohnung, Deines Hauses verändern die Geschicke dessen, was auf Deine Behausung zukommt. Die Interaktion mit Geistern verändert alles, wir sorgen für Ausgeglichenheit zwischen der Geistwelt und unserer Welt.

Das Bewegen in den mittleren Welten führt uns in das Reich der Toten und wir erlernen das behutsame Begleiten ins Totenreich: den Psychopomp.

Weitere Werkzeuge kommen hinzu: Kristalle und andere Steine, die wir pflegen nach ihren Wünschen und uns behilflich sind. Wir begegnen den Wesen der Natur und halten uns im Fluss der natürlichen Abläufe auf.

Das Seminar Mittelwelt ist für Fortgeschrittene gedacht, die in ihrer Kraft stehen und sich zu schützen wissen. Wir bereisen keine Menschen ohne ihr Einverständnis.

Seminar Schamanische Heilung

Schamanische Heilpraxis

In diesem Seminar befassen wir uns mit den tiefgehesten Techniken schamanischer Praxis. Wir lernen, wie man Krankheiten aus Körpern extrahiert, sie einfängt und richtig entsorgt. Die Extraktion von Wesenheiten wird stets von Krafttieren und/oder Lehrern begleitet.

Wir beginnen am eigenen Körper. Wir sprechen über die Verwendung von Rasseln und weiteren Instrumenten zur Findung der Wesen. Mit verschiedenen Methoden der Extraktion ziehen wir fremde Wesen aus uns heraus und entsorgen diese richtig mit Hilfe unserer Geister. (Totenreich).

An die leeren Stellen setzen wir Seelenteile, die uns abhanden gekommen sind und sprechen nochmals über die Integrationsarbeit.

Schutz ist das oberste Gebot, v.a. wenn man an anderen arbeitet. Wir lehren Euch, wie man sich selbst untersucht in den schamanischen Anderswelten und bringen Euch Reinigunstechniken bei, wie das Abräuchern.

Die verwendeten Fallen für die Wesen werden ebenso gereinigt und nach ihrem Befinden befragt.

Wir betätigen uns in Fernheilungen, spüren Eindringlinge auf, holen aus der Ferne Seelenanteile zurück, greifen mit unseren Händen in die Körper hinein und sorgen für die Nachbetreuung.

Den Grund einer Krankheit finden wir durch das Befragen der Geister heraus und rücken gerade, was im Ursprung falsch lief.

Ausserdem lernt ihr verschiedene Rituale zur Anregung der Körperenergien, die Herstellung von “Heilwasser” nach Curandero-Art, Tees und Waschungen, die Herstellung von Schutzbeuteln, und vieles mehr…
Alles, was man zur Arbeit mit und am Menschen brauchen kann.

Schamanen 25 Jun 2008 10:12 pm

Der Orakelsee der Schamanenstube

Das Gratis Orakel der Schamanenstube

Der Orakelsee

Mitten im Wald, auf einer Lichtung in der Nähe der Schamanenstube, glitzert seit Urzeiten das Wasser des Orakelsees.

Die Alten sagen, daß sich das Blau des Wassers mit dem Blau des Himmels verbindet, und so das Weltliche mit dem Göttlichen verbunden wird. Wirf eine Frage in den Orakelsee und die Geister des Wassers und des Himmels werden dir antworten….

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Schamanismus 25 Jun 2008 10:10 pm

Der Schamanenkreis ist zu Ende

Gestern hat der “Schamanenkreis 2008″ in der Villa Raabennest begonnen, und wir werden bis zum 17. Juni unsere Trommeln vereinen.
Den gestrigen Tag begannen wir mit dem Rufen der Geister.
Anbei die ersten Bilder und ein kleiner Bericht. Alles Liebe, Sonja

Das Rufen der Geister

Geisterrufen im Seminarraum

Wir sitzen am Boden des Seminarraumes der Villa Raabennest, trommeln auf unseren Schamanentrommeln, im Ofen knistert ein Feuer, durch das offene Fenster dringt das Rauschen des Regens.
Mit geschlossenen Augen trommeln wir die Geister herbei, und ich sehe sie aus allen Richtungen kommen.
In Gedanken sage ich in meinem Dialekt: „Ihr Geister vom Berg und vom Fluss, von da Erdn und von da Luft, kummts und helfts uns bei unserem Vorhabn!“

Trommeln im Kreis
Ich sehe wie der Geist des Wächterfelsens ober dem Haus herunter kommt, und eine Reihe von Wesen folgt ihm, er kommt langsam näher, betrachtet jeden Einzelnen in der Runde, und tippt jedem auf die Stirn.
Dann bleiben er und die anderen Wesen in angemessener Entfernung stehen und betrachten uns.
Wanderer steht auf und ruft die Geister mit seinen Glöckchen. Ich trommle einen ganz langsamen Rhythmus, ein Schlag auf die Trommel, Pause, ein Schlag auf die Trommel, Pause, und dazwischen hört man die Glöckchen, in verschiedenen Tonhöhen, das Rufen der Eule, das langgezogene „HUhuuuuuu“ mit einer Art Eulen-Flöte…
Die Wesen kommen näher, bilden einen Kreis aus Licht um uns herum, und während wir später zusammen immer schneller und lauter trommeln, verbinden sich alle Wesen zu einem Lichtkreis, immer schneller wirbeln sie um uns herum, bis es nur noch ein weißer Streifen zu sein scheint, der sich ausdehnt und eine Kuppel über uns bildet.
Ich erfahre, dass je nachdem, was wir brauchen, die Kuppel ihre Farbe ändern kann.
Brauchen wir Heilung, färbt sie sich grün. Brauchen wir Kraft färbt sie sich orange.
Je nachdem wie laut oder wie leise, wie schnell oder langsam wir trommeln, desto höher oder niedriger wird die Kuppel.
Unsere Trommeln geben vor, wie sich die Wesen verhalten. Gute Ortshelfer.
Das Feuer knistert, die Trommeln dröhnen, und der Raum ist erfüllt von Andersweltlichen, während draussen der Regen weiter auf die Blätter prasselt und Wanderers Hund gemütlich
auf seiner Decke vor sich hin träumt…

Schamanisches Trommeln

Schamanentrommel

Trommelkreis

Schamanentrommeln in der Familie

Unsere Aktivitäten:

Ei-Limpia


Mittels einer Ei-Limpia (Ei-Diganose) habe ich heute Vormittag bei Wanderer, Thalia, Wolfgang, Iffi und Mattias nachgeschaut, wie es aussieht mit Neidern und Eindringlingen, körperlich und Aura-technisch.

Schamanisches Orakel

Diagnose


Nachdem klar war, dass sowohl Iffi, als auch Wandy und ich einiges in der näheren und weiteren Umgebung unserer Körper hatten, das da nicht hingehörte, beschlossen wir, uns gegenseitig zu behandeln.
Ich durfte mit Wanderer beginnen, während die anderen in der Runde für uns trommelten und eine Harz-Räucherung ihren Duft verbreitete, rasselte ich zuerst Wanderers Körper ab, um festzustellen, wo die Eindringlinge sitzen, bzw. wo etwas abgeschnitten werden muss.

Eischau

Eischau

Schamanische Diagnose bei Hunden

Schamanismus und Tiere
Ich bemerke das daran, dass die Rassel an den Stellen des Körpers ins Stocken kommt, wo etwas festsitzt. Dann ging ich noch einmal mit der Rassel drüber um mir sicher zu sein, und griff mit der Hand nach der fühlbaren Schnur, die dort weg ging, wickelte sie mehrmals um meine Hand und schnitt dann mit meinem Messer diese Schnur durch, und warf das abgeschnittene Teil in meine Trommel, die ich mit einer Vogelschwinge bedeckte, damit es erstmal drin blieb in der Trommel. Das machte ich mehrmals an verschiedenen Körperstellen, wo ich diese Schnüre spüren konnte. (Neider, Energiesauger)
Danach ging ich noch mal mit der Rassel über den Körper um festzustellen, ob noch etwas festsitzt. Ich spürte, dass die Stellen wo ich abgeschnitten hatte noch nicht ganz sauber waren, deshalb stellte ich sicherheitshalber noch Tabakfallen auf, und rasselte mit der Rassel die Eindringlinge aus dem Körper heraus (ziehende Bewegungen nach oben), und als ich merkte, dass sie im Tabak drin waren, warf ich die Tabakbeutelchen ebenso in die Trommel und bedeckte alles wieder mit der Vogelschwinge.
Danach verteilte ich Rauch über dem ganzen Körper, der die Wunden reinigen sollte und strich mit einer Adlerfeder alles glatt, indem ich mehrmals von Kopf abwärts bis zu den Zehen strich.
Als die Arbeit getan war, ging ich mit der Trommel hinaus und kratzte über die Trommelhaut, und bat darum, dass diese Wesen wo hinkommen mögen, wo sie niemanden schaden.
Die Tabakbeutelchen mit den gefangenen Eindringlingen verbrannte ich danach im Ofen.
Als wir fertig waren machte mich Wolfi darauf aufmerksam, dass ich Wanderer Wasser zu trinken geben sollte, damit er wieder „gefüllt“ werde an den Stellen, wo ich ja nun etwas herausgenommen hatte.
Ich hatte zwar an Reiki gedacht, aber wusste, dass Wanderer da nicht besonders drauf steht, deshalb hatte ich es nicht gemacht.
Später gab ich ihm noch einen Rosenquarz, der eigentlich die gleiche Arbeit tut wie eine Reiki-Behandlung, er füllt ihn mit guter Energie.

Schamanentrommel


Danach behandelte Wolfgang Iffi.
Da meine Trommel waberte und nicht zu gebrauchen war, benutzte ich zum ersten Mal eine Rassel, während Wolfgang behandelte.
Seine Arbeit muss er wohl selber beschreiben, ich kann nur aus meiner Sicht sprechen. Zum Schneiden hatte er eine wunderschöne Sichel, seine Arbeit wurde begleitet von Singen, Knurren, Summen und Brummen, was dem Ganzen gleich eine ganz andere Stimmung gab.
Ich rasselte intuitiv an manchen Stellen leiser, an anderen Stellen lauter und schneller, und obwohl ich nicht genau wissen konnte, wann er fertig war, oder was er gerade genau machte, passte es auf die Sekunde genau mit den wechselnden Rhythmen.
Danach durfte ich Iffi noch mit Reiki behandeln und ich spürte die Energie gut fliessen, was sie später auch bestätigte.

Nach einer kurzen Pause in der ich anfing den Dryaden-Klon zu schnitzen, den ich von Wolfgang geschenkt bekommen hatte, war ich selbst dran.
Ich legte mich in die Mitte des Raumes auf eine Decke, Wanderer bereitete seine Arbeitsgeräte vor, und die restlichen Leute trommelten für uns, Mattias benutzte die Rassel .
Ich schloss die Augen, hörte wie ich abgerasselt wurde, ich spürte, wie mir an verschiedenen Stellen des Körpers Steine aufgelegt wurden, etwas herausgezogen wurde, heraus gesaugt, wie es an mir zog und zog und zog, bis es schließlich „Flupp“ machte und aus mir raus war.
Aus der Schulter, aus dem Kopf, aus einem Bein wurde etwas entfernt, im Bauch spürte ich etwas klumpiges, ich hörte, wie Wanderer knurrte und zog und kämpfte, ich öffnete kurz die Augen und sah sein verzerrtes Gesicht über meinem Bauch, die Augen auf etwas gerichtet, das ich nicht sehen, aber klar spüren konnte.
Es dauerte eine ganze Weile, bis er es heraus brachte, und mit einem „Flupp“ war es schließlich endlich geschafft, das Ding war draußen und wurde in einen Stein extrahiert, den er zur Ahnenkerze legte und meinem Opa mitgegeben hat.
Mein Opa ließ ihm dafür ein Geschenk für mich da, das ich in meinem Herzen tragen werde.
Später bin ich auf den Friedhof gefahren und habe Opa als Dankeschön dafür einen Rosenquarz geschenkt und zum Grabstein gelegt, und es sind auch ein paar Tränen gekullert, weil er mir plötzlich wieder ganz ganz nahe war und ich mich an seine Kraft erinnerte, die plötzlich spürbar nah war…
Während ich dort noch auf der Decke lag und der Dinge harrte die da mit mir passierten, wurde das Trommeln um mich herum immer lauter und schneller, und ich spürte, wie Wanderer mir einige seiner Energiekugeln in den Körper blies, die die Stellen füllten, die jetzt leer waren.
Ich entspannte mich langsam und wurde noch mehrmals abgerasselt mit einer sehr angenehm klingenden, feinen Rassel, die mir wirklich gut getan hat.
Als es dann zu Ende war und ich die Augen aufschlug, begrüßte mich Wanderer mit einem freundlichen Lächeln und die Welt war wieder in Ordnung. *smile*

Klamm


Am Nachmittag verbrachten wir eine schöne Zeit in der Steinbachklamm in Göstling, wo wir Wunsch-Steine warfen und spazieren gingen, schicke Pflanzenmode ausprobierten und einen wunderschönen, riesigen, alten Baum besuchten, den wir schon von unserem ersten Zusammentreffen mit Wanderer kannten.

Schamanisches Gehen

Wir liefen mit unseren Trommeln rund um den Baum, Wolfi tanzte um den Baum, wir lehnten unsere Rücken an ihn, ließen den Baum seine Geschichte erzählen, spürten uns in ihn hinein, nahmen seine Kraft wahr und seine Schmerzen, und genossen die Zeit bis uns ein Regenschauer langsam mahnte, wieder aufzubrechen.
Durch den Regen spazierten wir dann zurück zu unseren Autos und fuhren heim zu Kaffee und Keksen.

Trommeln an der Linde

Schabernack

Freude


Am Abend bin ich dann mit Thalia, Iffi und Wolfgang noch nach Sonntagberg gefahren, wo wir von hoch oben, wo die Basilika steht, auf die Lichter der Städte und Dörfer runterschauten.
Eine kleine Mondsichel stand am Himmel, in weiter Ferne wurden Raketen in den Himmel geschossen, und die Grillen zirpten uns ein wunderbares Abendlied.
Auf der Heimfahrt war es dann sehr leise im Auto, wir waren alle müde von einem anstrengenden, schönen Tag.

Trommelabend

Gestern haben wir Abends im Seminarraum ordentlich eingeheizt, und die Trommeln vor dem Ofen platziert, damit sie gespannt waren.
Es wurde eine gute Räucherung vorbereitet, und Thalia hat mit dem Staubsauger die Runde gemacht, damit es schön sauber ist.
Zwei Besucher waren angekündigt, und es sollte einfach eine gemütliche Trommelrunde werden.

Als wir alle da waren, saßen neun Leute rund um Kerze und Räucherung, und sieben davon hatten Trommeln, während zwei rasselten.
Die erste Runde war eher schnelleres Trommeln, das langsam leise ausklang, danach folgte wildes durcheinandertrommeln- und rasseln, das sich langsam rhythmisch auf ein gemeinsames Trommeln einpendelte.

Nach einer kleinen Pause gab es eine Trommelmassage für einzelne Leute, dazu wird die Trommel über dem Kopf gehalten, auf die Unterarme aufgelegt, und zwei Leute trommeln erst vorsichtig und dann immer lauter und schneller werdend, eine Weile wild durcheinander und dann den Rhythmus findend übr dem Kopf des Klienten, was einer “schamanischen Dusche” gleichkommt, und sich sehr angenehm anfühlt…

Danach folgte ein “Spiraltrommeln” das Iffi vorgeschlagen hatte, einer in der Runde beginnt mit einem Trommelschlag, und es sieht aus, als würde man den Ton mit der Trommel an den Nächsten weiter geben.
Also wenn der erste geschlagen hatte, folgt der Nächste und gibt den Ton weiter an seinen Nachbarn.
Zuerst ganz langsam, später immer schneller. Und jede Trommel hat eine andere Tonlage, so entsteht eine Melodie…
es war eine lustige Erfahrung, und sie wurde zweimal in Chaos beendet, weil es irgend jemanden raus haute (ich glaube es war beide Male Wanderer) *kicher*

Direkt danach folgte eine Runde Herzrhythmus-Trommeln, das ich persönlich als sehr entspannend und beruhigend empfinde, mein Jüngster hat derweil die Vorhänge runter gerissen und weil wir uns gegenseitig immer lachend anschauen mussten, sind wir dann aus dem Takt gekommen und haben lachend abgebrochen. (Herzrhythmusstörungen sozusagen)

Am Ende des Tages gab es noch zwei schamanische Geistreisen, ich habe also mit vier Schlägen für die Himmelsrichtungen die Runde eröffnet und wir trommelten für Geistreisen.

Im Dunkeln saßen wir noch eine Weile vor dem Haus zusammen, es wurden Haiku vorgelesen, eine Kerze brannte, Glühwürmchen flogen herum, es wurde gelacht und geredet, Holundersaft getrunken und geraucht, und als alle Gäste nach Hause gegangen waren donnerte in den Bergen ein Gewitter los und der Himmel leuchtete von hellen Blitzen… es rumorte und polterte, und immer wieder leuchtete das Dorf im hellen Blitzlicht…

Wetterzauber

Und heute scheint wieder die Sonne, als wäre nichts gewesen.

Dammhirschjagd

Gestern sind wir dann auf die Jagd gegangen. Nachdem klar war, daß wir Samstag mit dem Trommelbau beginnen werden, machten wir uns auf die Suche nach dem passenden Zubehör.
Während Wanderer, Iffi und Wolfgang das Holz für den Rahmen besorgten, suchte ich erstmal telefonisch in Schlachthöfen, Gerbereien und Fleischhauereien nach Rohhäuten.
Im gesamten Umkreis gab es nichts. Drei Kalbsfelle wären das Einzige Angebot gewesen. Das war zu wenig.
Ich bekam dann eine Adresse von einer Gerberei in Enns (etwa eine Stunde Autofahrt von hier) die sich angeblich auf Trommelhäute spezialisiert hätte.
http://www.edlauer.at/
Wir wollten also da hin.
Gestern sind wir losgefahren. Alle Autos vollgepackt mit Leuten, Kinderwagen und viel Geld für die Rohhäute, machten wir uns auf den Weg zur Autobahn, und fuhren nach Enns.

Als wir dort ankamen, bei der Gerberei, und die Verkäuferin uns sechs Pergamentartige Häute vor die Beine schmiss, die der Chef für uns ausgesucht hätte, schauten wir alle etwas belämmert aus der Wäsche.
Ich meine, ich hatte dort angerufen, und gesagt daß wir kommen, und daß wir sechs Trommeln bauen wollen, und wir fahren extra dort hin auf der Autobahn um uns was anzusehen, und dann wäre da für jeden genau ein Stück Haut aus Ziege zur Auswahl gewesen….

Also fragten wir vorsichtig nach, ob es da nicht noch mehr gäbe? Hirsch? Reh? Kalb? Sonstiges?
Die Verkäuferin war angesichts Hund und Kinderwagen und Schweizern und Deutschen und so vielen Wünschen völlig überfordert, sie betonte gleich, daß der Chef nicht da wäre, der käme erst um sieben, und ob wir da nicht nochmal kommen könnten?
Ich klärte sie auf, daß wir extra aus Opponitz kommend hierhergefahren seien und ja angerufen hätten und gesagt hätten daß wir kommen. *grummelbrumm*
Also machte sie sich auf die Suche nach einem Hirsch.
Wieder kam sie mit so einem Pergament-Ding, und ich fragte vorsichtig nach den Preisen. 70-80 Euronen.
*schluck*
Aber naja, wenns nix anderes gibt und wir eben Trommeln wollen….

Glücklicherweise kam dann Thalia auf die Idee nach Dammhirsch-Rohhäuten zu fragen!
Und da kamen wir dann der Sache näher… Ja, sagte die Verkäuferin, Damm-Hirsche gäbe es schon, aber da müsse sie den Chef fragen, weil die wären im Magazin unten, und die wären eben noch roh….
Sie telefonierte also mit dem Chef, und Wanderer bekam Jagdinstinkt, wir witterten fette Beute.
Ja, wir dürften mit ihr ins Magazin.
Also trippelten wir freudig alle hinter ihr her nach unten, durch eine Halle wo es meiner Meinung nach schon fürchterlich stank, durch einen kleinen Hof, durch eine Tür und -WUMM- WAAAAH-es haut mich fast aus den Latschen, auf den Geruch war ich überhaupt nicht vorbereitet… Ich stand vor stapelweise Fellen, eingewickelt in Lauge und Salz, jede Menge Krabbelgetier drauf herumkreuchend und fleuchend, stinkend, aber FELLE mit Punkten und wunderschön, Ziege, Schafe, Hirsche, usw…. ein ganzer Raum davon… Nur der Gestank kaum auszuhalten.

Gerberei

Thalia blieb mit Floh sicherheitshalber draussen, und wir kämpften uns tapfer durch bis wir jeder unseren passenden Dammhirschen gefunden hatten, die die Verkäuferin mit Gummihandschuhen für uns aufbreitete und wieder zusammenrollte.
Nachdem sich auch Wanderer Gummihandschuhe geben ließ und uns half, Felle auszubreiten, zu überprüfen auf Löcher, und wieder zusammenzurollen, hatten wir bald unsere passenden Felle beisammen, die wir in Müllsäcke stopften und raus trugen.

Hirschjagd
Ich bemerkte überrascht, daß der Gestank nach wenigen Minuten nicht mehr schlimm ist, man gewöhnt sich sehr schnell daran.
Ich verließ den Raum und ging nach draussen, und meine Tochter verzog das Gesicht, rümpfte die Nase und meinte, ich solle mich bloß nicht bewegen, meine Kleidung würde stinken!

Als ich später noch einmal in den Raum gehen will, kann ich es nicht mehr, der Geruch erschlägt mich.
Ich nehme dann nur noch meinen Sack mit meinen Fellen und wir gehen in die Verkaufsräume rauf zurück, um zu bezahlen.
Zwei Hirsche um 78 Euronen.

Die Jagd war erfolgreich. Weidmanns-Heil.
Sieben Dammhirsche in eineinhalb Stunden.
Das musste gefeiert werden und ich lud die ganze Mannschaft zum essen ein.
Dann ging`s weiter ins “Kieseck”, wo wir uns verwöhnen ließen mit Schafskäse und Brettljause, Birnensaft und Most, Löwenzahnschnaps und einer traumhaften Aussicht auf die Ybbstaler Bergwelt.
Bei Sonnenschein saßen wir unter dem Kastanienbaum und hatten eine schöne Zeit bis zum Abend.

Der Trommelbau

So ihr Lieben, weiter gehts!
Da ein Dammhirsch Punkte hat, und eine eckige Trommel meiner Meinung nach nicht zu runden Punkten passt, wollte ich unbedingt eine runde Trommel bauen, obwohl wir nur Holz für eckige Trommeln hatten.
Deswegen fuhren Wanderer und ich nochmal los, um biegbares Holz aufzutreiben, für runde Trommeln.
Schon der erste Versuch klappte, wir kamen in eine Tischlerei, wo gerade zwei Männer am Arbeiten waren, wir erklärten ihnen kurz, was wir wollen, und einer der Männer ging zu einem Regal, und zog das passende Stück Biegeholz heraus, das er uns auch gleich in Streifen schnitt, für die passende Rahmengrösse.
Glücklich fuhren wir mit unserem Biegeholz nach Hause zurück, und gestern begannen wir dann das Holz in der Badewanne einzuweichen, damit es nicht bricht beim biegen.
Wir legten die Felle kurz auf, um auszumessen, wie groß die Trommel werden kann, und dann wurde das Holz gebogen und geleimt.

Trommelbau


Nasses Holz und weißer Leim ergibt eine schaumige Masse die nicht klebt.
Deshalb trockneten wir die erste Biegeholz-Runde erstmal am Ofenfeuer.
Die zweite Runde die um die erste Holzschicht rundherum geleimt wurde, ließen wir trocken, und es klappte viel besser, wir hatten dann auch besseren Kleber. (Kleber an den Händen, Kleber in den Haaren, Kleber auf der Kleidung, usw…)
Dann kam noch eine dritte Runde Biegeholz drüber, die ebenfalls festgeleimt wurde.
Mit Schraubzwingen hielten wir die Schichten zusammen und legten die Trommel über Nacht vor den Ofen im Seminarraum zum trocknen.
Trommelbau

Heute machte ich dann die Feinarbeit, und begann das Holz abzuschleifen an den Kanten, damit das Fell da nicht drauf rumfleddert und das Ganze zu vibrieren beginnt.
Mit einem Messer wurde die grobe Arbeit gemacht, mit Schleifpapier dann die Feinarbeit.
Schon während der Arbeit merkte ich, daß die Trommel bereits lebt, auch wenn es noch keine ist. Da steckt Leben drin. Es ist ein Wesen, das entsteht. Ein belebtes Wesen… Ich war drin in der Trommel als ich daran arbeitete, hab mich mit ihr verbunden. bin ein Teil von ihr, oder sie von mir…
Das ist was anderes als gekaufte Trommel…

Holzrahmen


Ich möchte hiermit auch Wanderer meinen Dank aussprechen, der sich voll reingehängt hat und mitgeholfen hat, ohne ihn hätt ich das nicht hingekriegt…

DANKE WANDY!

Trommelbau

Holzring

Trommelring

Hand

Trommelring schnitzen

Trommelring

Die Arbeit wird beobachtet

Abkühlung nach getaner Arbeit

PS:natürlich haben wir dem dammhirschen gedankt, der sein leben lassen musste.
das machen wir einmal, indem wir beim einweichen der rohhaut salbeiblätter ins wasser legen, als dank dafür. ich mache diese arbeit in den nächsten tagen und habe zusätzlich an rosenblätter gedacht, die zur zeit gerade blühen.
dann wird die rohhaut bevor sie aufgespannt wird auch noch betrommelt und dabei wird eine geistreise zu dem tier gemacht, auch damit wir wissen, wie das tier gestorben ist, ob es ein männchen oder ein weibchen war, ob es uns etwas zu sagen hat, und um uns noch zu bedanken bei dem tier, das für diese trommel gestorben ist…bzw. wäre es auch ohne die trommel gestorben, es war ja schon tot…
die reise wird ebenfalls gemacht, bevor die trommel fertig ist.
ist die haut dann auf die trommel gespannt, trocknet sie da erstmal.
der erste schlag auf der trommel geht an den hirschen. es wird eine hirsch-trommel. der hirsch lebt in dieser trommel weiter und hat sein leben nicht umsonst gegeben.

Sonstiges 11 May 2008 11:44 am

Kapitaler Hirsch

Cernunnos GeweihIn Ebay ersteigert und heute geliefert bekommen: zwei wunderschöne Hirschstangen.Der Verkäufer brachte sie persönlich vorbei, weil es einfach unmöglich war, diese Geweihe per Post zu verschicken. Sie sind unglaublich schwer, 1.1 Meter lang und sehr dick.

Der Verkäufer erläutert, dass sie seinem Schweigervater gehörten, der sie auf dem Dachboden hortete. Er hatte den Hirsch damals in Ungarn erlegt und die Stangen sorgsam aufbewahrt.

Eigentlich wollten wir die Stangen verarbeiten, aber sie sind so schön und majestätisch, dass wir das nicht übers Herz bringen.

Sie werden wohl unseren Trommelraum ziehren, auf irgendeine Weise. Wie ist uns noch schleierhaft.

Ein Hirsch aus Ungarn, wie passend für uns.

*froi*

Sonstiges 08 May 2008 02:27 pm

Dere Bau einer grossen Schamanentrommel

Grosse Schamanentrommel

Ich hab ein Dokument erstellt aufgrund meiner Erfahrungen im Trommelbau.
Gestern hab ich meine grosse 80er Trommel fertig gestellt. 1.5 Jahre dauerte die Lehrzeit, bis ich nun eine solch grosse Trommel bauen konnte.

Aber ich hab es gerne gelernt und teile gerne meine Erfahrungen.

Die Bauanleitung als PDF findet sich hier:
Trommelbau Schuschu

Ein Soundbeispiel der im Dokument beschriebenen Trommel findet sich hier:

Download

Ich wünsche allseits frohes Basteln!

*smile*
Wanderer

Sonstiges 04 May 2008 09:38 am

Besuch im Tibetkloster Rikon

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Susanne begleitet uns zu einer öffentlichen Führung durch das Tibetkloster im Tösstal. Dieses Kloster tibetanischer Mönche wurde von der Firma Kuhn Rikon erbaut, welche in die Schweiz geflüchtete Tibetaner beschäftigt.

Die Führung wurde zu einem 1.5 Stunden Maraton über Buddhismus, der uns an diversen Plätzen in und um das Kloster erklärt wurde. Wir machten Bekanntschaft mit verschiedenen Mandalas, Om mani padme hum, mit Steinhäufen am Wegesrand und vielem, sehr vielem aus der tibetanisch buddhistischen Kultur.

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Der Dalai Lama hat dieses Kloster eingeweiht und nannte es sinnblildlich zu den Eingangsfiguren: Das Kloster zum Rad der Leere (nicht mich haftbar machen, wenn das falsch ist *g*). Dieses Rad ist ein Mandala, das in der Mitte zum Nirvana führt über acht verschiedene Pfade. Uns wurde das alles sehr detailliert erläutert, doch der Informationsfluss hat meine Speicherzellen etwas überfordert.

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Wir durften den Meditationsraum mit vielen Buddha-Figuren, einem riesen Altar und einer Bibliothek aus Büchern und in Tücher verhüllten Schriftrollen betreten und alles wurde uns eindrücklich erklärt. Das Tibetkloster veranstaltet öfter mal öffentliche Meditationen. Da werden wir mal teilnehmen. Lieber da als bei irgendwelchen Esotussis auf einer Spuren.ch - Messe. *smile*

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Der Wald und die Umgebung des Klosters ist von Gebetsfahren durchzogen. Für meine Schweizer Augen sah das etwas aus, wie eine Wäscheleine mit alten Lappen, aber es war im Zusammenhang mit dem Kloster sehr stimmig.

Es war schön, das Kloster mal besuchen zu dürfen, ist es doch grad mal 8 km von uns zu Hause weg.

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