Schamanische Heilsitzung einer Epilepsie

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Gehirngewitter Epilepsie

Sie leidet an Epilepsie, kann also einfach so von der linken auf die rechte Gehirnhälfte wechseln, meist ungewollt. Das ermöglicht ihr Zugang zu Anderswelten. Doch dieser Zugang ist kein “kontrollierter” Zugang, sondern ein wirres Umherhüpfen ohne Zusammenhänge. Wirre Vorstellungen entwickeln sich daraus über die Beschaffenheit der Welt. Hinzu kommt, dass sie auch ausrastet und so manchmal zu einer Belastung für ihre Umwelt wird.

Eine wichtige Arbeit stand dieser Person bevor und sie “tickte” aus.
Das Telefongespräch war kein einfaches Gespräch, ich merkte bald, dass ich nur mit ihr gleichziehen kann, um sie herunterzuholen. So liess ich mich auf Esotherikgesülze ein. Das half und sie fand wieder einen Halt.

Ich lud sie zu uns nach Hause ein, um ihr unsere Arbeit zu zeigen. Mir war bewusst, was da auf mich zu kam. Diese Frau schaffte es, mich unglaublich aufzuregen.

Vorsichtsmassnahmen: Thalia wurde mit Bergkristallen vollgepackt. Falls mir bei einer eventuellen Extraktion etwas abhaut, so war sie wenigstens am ganzen Körper mit Bergkristallen geschützt. Die Stube wurde mit dem Stubentisch verbarrikadiert, damit Floh nicht nach unten konnte.

Nach einem Beruhigungstee in der Küche gingen wir runter in den Trommelraum. Ich vollzog das volle Programm, Absmudgen mit Getrommel und ein ausgedehntes Rufen der Geister. Sie wurde immer ruhiger und erkannte, dass es sich um echte Arbeit handelt und sie sich hier wohlfühlte.
Ich nannte ihr ihre Krafttiere beim Namen, was sie langsam in unseren Kreis zog.
Gemeinsames Trommeln liess das Vertrauen stärken.

Sie willigte ein, von mir abgerasselt zu werden.
Schnell war ich mit meinen Krafttieren und Cernunnos in der Mittelwelt. Ihr Kopf ist zweigeteilt, eine tiefe Furche verläuft von vorne über den ganzen Kopf nach hinten. Beim langsamen Abrasseln des ganzen Körpers nahm ich im Bauch etwas war, das grösser war, als was ich bis jetzt an Parasiten wahrgenommen hatte. Doch ich liess mir Zeit, rasselte alle Bahnen mehrfach gründlich ab.

Ich bohrte ein Loch in den Kopf der Schwester und stellte das Guanyin-Teil darauf. Nun leitete ich klare und reine Energie in sie hinein und hindurch. Mit Kugeln liess ich die Energie zu blauer Heilenergie werden.

Der Bauch bäumte sich auf, es wurde Zeit, sich um das Ding zu kümmern. So rasselte ich rundeherum um den Bauch, um mit dem Lösen vom Körper zu beginnen. Ich musste alles geben, was ich an Rasselkraft hatte. Pitschnass tropfte es aus meinem Gesicht auf diese Frau hinunter. Mit einem letzten Aufbäumen von ihrer Seite her, das in eine gewaltiges Niesen explodierte, wurde der Parasit in den Bergkristall katapultiert.
Schnell lief ich raus damit, gab ihn wie gewohnt in Salzwasser und stellte ihn raus in der Garten, wo ich in später verbuddelte.

Wieder zurück erzählte ich ihr von ihrem Pegasus, der ein Kleinkind in einem Tuch im Maul trage. Es war ein Seelenanteil von ihr. “Möchtest Du das haben?”. Ich forderte sie auf, selbst zu ihrem Pferd zu gehen, doch sie konnte es nicht. So fragte ich sie, ob ich ihr den Seelenanteil bringen solle. Sie willigte freudig ein.

Der Pegasus (weiblich) verstand sofort, als ich in der Anderswelt mit dem Amethysten ankam und liess das Baby in den Stein fliessen. Ein helles Licht umgab das Baby und das Pferd schnaubte liebevoll über den Amethysten, als es schon drin war.

Ich blies den Seelenanteil in die Furche im Kopf.

Es ging es gut, sie strahlte aus allen Mund- und Augenecken. Voller neuer Energie und Glück. Ich erzählte ihr von dem “Bosen Cheist” (holländischer Abstammung). Sie wusste darüber und war sehr bewegend glücklich, ihn nun los zu sein.

Sie ging friedlich und in Frieden.
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