SchamanismusAngebotGeistheilungErfahrungTop-AdressenSchamanen |
Mensch sein - gesund sein<< Zurück zum SchamanenfeuerWenn wir uns mit unserem Inneren beschäftigen, so gelangen wir früher oder später an einen Punkt, an dem wir uns in Relation mit anderen stellen. Uns bleiben Sätze, die der eine oder andere gesagt hat, im Gedächtnis und wir definieren uns zu einem Teil dadurch. Aber ist das alles? - Sind wir die Summe des Erlebten? - Ich denke nicht. Da ist mehr dahinter. Eine Loslösung von gesellschaftlichem Definiertwerden führt uns weiter in unsere Natur hinab. Vielleicht bis zur Erkenntnis: wir sind Tiere, nichts weiter. Unser tierisches Inneres zu erforschen ist eine gewaltige Aufgabe. Ich für meinen Teil habe darin pochend-wilde Teile und einen enormen Überlebenxwillen, gepaart mit sozialen Grundstrukturen ähnlich einem Rudelverhalten gefunden. Grundsätzlich ist das menschliche Tier alleine, hat den Trieb, sich zu ernähren und hat dazu einen Körper bekommen, der die Jagd ermöglicht. Das Gleichsein mit anderen Menschen verbindet uns, ja ermöglicht die Koexistenz und ein Miteinander-Arbeiten. Gemeinsam kann man mehr erreichen. Aber immer bleibt man auch alleine. Und das ist gut so: wenn die Gruppe in eine Richtung geht, welche das Gruppenbewusstsein zwar für richtig hält, die eigene Erfahrung aber davon abrät, so ist der Selbsterhaltungstrieb wieder stärker.
Das geht so weit, dass sich sogar in Gruppen, die gemeinsam ein Leid teilen, sich zwar erst eine Verbundenheit
einstellt, dann aber sich die Gruppe entweder aufrafft und ihre Aufmerksamkeit vom Übel abwendet, oder
sich die Gruppe auflöst. Mitleid ist auf lange Sicht falsch am Platz und zerstört.Wer einem anderen helfen will, wird sich dessen Geschichte anhören und mitfühlen. Dann aber halte ich es für notwendig, sich wieder auf sich selbst zu besinnen und die Gefühle des anderen draussen zu lassen. Es sind nicht die eigenen. Und diese weiter mit Futter zu versorgen, verunmöglicht eine Hilfe. Wir sind allein, wenn wir Hilfe geben, bis sich wieder eine Verbindung bilden kann, wenn man auf gleichem Niveau ist. Dieser durchwegs egoistische "Abstand" verhilft einem auch dazu, die Gedankengänge des anderen zu sehen, die einem gar nicht gefallen. Oftmals sind dies sich wiederholende oder festgefahrene Muster. << Zurück zum Schamanenfeuer Alle Medien Eigentum und Copyright der Schamanenstube
|

Das geht so weit, dass sich sogar in Gruppen, die gemeinsam ein Leid teilen, sich zwar erst eine Verbundenheit
einstellt, dann aber sich die Gruppe entweder aufrafft und ihre Aufmerksamkeit vom Übel abwendet, oder
sich die Gruppe auflöst. Mitleid ist auf lange Sicht falsch am Platz und zerstört.