Der Psychopomp: das Begleiten Verstorbener ins Totenreich

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Totenreich Wie wird ein Psychopomp durchgeführt, was ist zu beachten. Ich möchte meine Erfahrungen und Hinweise von anderen, hier zusammengeführt aufzeigen. Das ist keine Anleitung für unerfahrene Reisende.


Vorbereitung
Eine oder mehrere Kerzen helfen dabei, Licht zu finden und den Weg zu leuchten. Diese stelle ich in dem Raum auf, in welchem ich meine Reise antrete.
Behältnis für die Seele, falls diese nicht mitkommen will. Bergkristall, Amethyst oder Sonstiges

Rückholversicherung für mich selbst: ein Apfel in die Hosentasche (von der Insel), oder Apfelkerne
Anweisung an die Trommelhelfer: maximal 30 Minuten trommeln. Falls nicht zurückkommt nach Signal, rufen. Persönliche Rufe: “<Name>, komm zurück. Das Essen ist fertig.” Oder etwas in der Art, das einem wieder in die Wirklichkeit zieht.

Erste Reiseziele
Versammlung der Krafttiere in der Unterwelt. Mit ihnen hoch in die Oberwelt, zu den Lehrern. Die Aufgabe kann den Spirits bereits klar sein, dennoch ist es hilfreich, diese noch einmal zu wiederholen.

Das Abholen der Seele
Ich bitte meine Lehrer und Krafttiere, mich an den Ort zu bringen, wo sich die Seele aufhält. Oftmals ist das der Ort, wo der Tod verursacht wurde, gerade bei Unfällen oder gewaltsamen Ableben. Es kann sicher auch sein, dass die Spirits die Seele holen gehen.
Das Gespräch mit der Seele ist sehr wichtig. Ich erkläre, was passiert ist. Man kann mit der Seele auch noch einmal das Ereignis anschauen, um klar zu machen, dass sie im Weltlichen gestorben ist. Kann man der Seele das Verständnis für das, was geschehen ist, geben, so bitte ich sie, mit mir mitzukommen. Dazu muss ein Vertrauen da sein.

Gelingt es nicht, dieses Vertrauen aufzubauen, kann man die Seele auch in das mitgenommene Behältnis ziehen. Auf diese Weise lässt sich die Reise auch unterbrechen und man kann nocheinmal Kraft tanken, bevor man zum Totenreich geht.

Der Weg zum Totenreich
Ich denke, die Reise vor das Totenreich sollte man vorher schon einmal gemacht haben. Die Krafttiere führen einen.
Die Seele halte ich an der Hand. Mein Weg führt tief in die Unterwelt, vorbei an Sumpfebenen im Dunkeln, mit Sumpfpflanzen, die grosse Blätter haben. Ich komme raus vor dem Tor. Dort steht mein Baum. Andere erleben das anders, mein persönlicher Weg führt mich zu meinem Baum. Ich weiss, dass andere diesen Baum nicht sehen, er steht für mich da. Andere erleben anderes vor dem Tor. Ich versichere mich der Anwesenheit meiner Spirits.

Die Übergabe
Da ich dort einen Baum habe, verschanze ich mich hinter diesem. Man kann sich auch irgendwo anbinden (Seil), oder die Krafttiere bitten, vor einem zu stehen, damit man nicht hineinrutscht.
Vor dem Tor gibt es die Möglichkeit, die Seele einem seiner Spirits anzuvertrauen und dieser begleitet sie hinein. Man kann auch die Ahnen der Seele aus dem Totenreich herbeirufen, die sie dann abholen.

Falls man reinrutscht ins Totenreich
Versicherung, dass man seine Spirits dabei hat. Sonst rufen, bis sie kommen. Die Spirits werden einen rausziehen wollen, falls nicht, bitte ich sie, dies zu tun. Und ich folge ihnen, denn im Totenreich bin ich nicht Herr meiner selbst. Ich verlasse mich auf meine Krafttiere und Lehrer. Einmal drin ist es schwierig, der Verzauberung zu widerstehen. Das einzige, was zählt, sind die eigenen Spirits.

Dank
Nach der sicheren Rückkehr auf den Kraftplatz ist der Dank an die Lehrer und an die Krafttiere sehr wichtig. Die Pflege der Krafttiere, durch Streicheln oder Krafttiertanz ist angesagt.


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